Berichte

Spannende Abendexkursion zur Biodiversität nach Holzrüti

Der Natur- und Vogelschutzverein Niederrohrdorf machte sich trotz regnerischem Wetter auf nach Holzrüti. Rund 15 Personen, davon vier Kinder, trafen sich bei der Kollerschür. Von dort ging es zu Fuss nach Holzrüti, wo Michael Notter uns erwartete. Auch Heidi Hess vom Reussboten schloss sich der Gesellschaft an. Es ging aufs Feld hinaus zu den Kleinstrukturen. Eine Buschgruppe mitten im Land mit einem Asthaufen trägt ebenso wie ein Stein- bzw. Sandhaufen, ein Ackerstreifen oder ein Saum ihren Teil zur Biodiversität in der Landwirtschaft bei. Diverse Kleintiere finden darin ihren Unterschlupf wie zum Beispiel das Mauswiesel, das mithilft, eine Mäuseplage zu verhindern. Auf den extensiven Wiesen wachsen vielfältige Blumen, welche als Nahrung für die unterschiedlichen Wildbienen dienen. Diese tragen dann wiederum dazu bei, dass Obstbäume und weitere Pflanzen, die uns zur Nahrung dienen, bestäubt und befruchtet werden. Michael Notter erläuterte, worauf er achten muss, um die verschiedenen Flächen im Sinne der Vorschriften für Biodiversität zu bewirtschaften. Auch betonte er, dass es eine Vernetzung braucht. Um diese umzusetzen, gibt es das Programm Labiola, das dies regional macht. Nach einem feinen Imbiss auf seinem Hof, berichtete Michael Notter weiter, wie zum Beispiel ein Vertrag mit Labiola aussieht und dass auch kontrolliert wird, ob er sich an die Vorgaben hält. Die Umsetzung der Biodiversität in der Landwirtschaft erfordert einiges an Wissen, Können und Erfahrung.