Berichte

Spannende Abendexkursion zur Biodiversität nach Holzrüti

Der Natur- und Vogelschutzverein Niederrohrdorf machte sich trotz regnerischem Wetter auf nach Holzrüti. Rund 15 Personen, davon vier Kinder, trafen sich bei der Kollerschür. Von dort ging es zu Fuss nach Holzrüti, wo Michael Notter uns erwartete. Auch Heidi Hess vom Reussboten schloss sich der Gesellschaft an. Es ging aufs Feld hinaus zu den Kleinstrukturen. Eine Buschgruppe mitten im Land mit einem Asthaufen trägt ebenso wie ein Stein- bzw. Sandhaufen, ein Ackerstreifen oder ein Saum ihren Teil zur Biodiversität in der Landwirtschaft bei. Diverse Kleintiere finden darin ihren Unterschlupf wie zum Beispiel das Mauswiesel, das mithilft, eine Mäuseplage zu verhindern. Auf den extensiven Wiesen wachsen vielfältige Blumen, welche als Nahrung für die unterschiedlichen Wildbienen dienen. Diese tragen dann wiederum dazu bei, dass Obstbäume und weitere Pflanzen, die uns zur Nahrung dienen, bestäubt und befruchtet werden. Michael Notter erläuterte, worauf er achten muss, um die verschiedenen Flächen im Sinne der Vorschriften für Biodiversität zu bewirtschaften. Auch betonte er, dass es eine Vernetzung braucht. Um diese umzusetzen, gibt es das Programm Labiola, das dies regional macht. Nach einem feinen Imbiss auf seinem Hof, berichtete Michael Notter weiter, wie zum Beispiel ein Vertrag mit Labiola aussieht und dass auch kontrolliert wird, ob er sich an die Vorgaben hält. Die Umsetzung der Biodiversität in der Landwirtschaft erfordert einiges an Wissen, Können und Erfahrung.

Mithilfe beim kantonalen Musiktag ins Niederrohrdorf

Der kantonale Musiktag in Niederrohrdorf wurde mit Hilfe der Vereine zu einem kleinen, dreitägigen Dorffest im Gfeend ausgebaut. Mit 18 Personen war unser Verein aktiv dabei und half am Samstagabend im Festzelt mit. 13 Personen waren in der Küche und am Büffet. 5 Personen halfen im Service mit.

Sternmarsch

Da wir am gleichen Tag noch Einsatz am Musikfest in Niederrohrdorf hatten, machte sich nur eine kleine Delegation von 6 Personen auf zum Sternmarsch nach Bellikon. Mit zwei Autos fuhren wir zum Parkplatz Egelsee und marschierten von dort via Egelsee, Hasenbergturm zum Treffpunkt Vogelhüüsli. Das Wetter spielte mit: Die Sonne begleitete uns bis zum Hasenbergturm. Dann folgte ein kurzer Regenschauer, bis wir beim Vogelhüüsli eintrafen. Dort konnten das Zusammensein und der Vortrag des Falkners bei trockenem Wetter genossen werden. Dieser Vortrag war wohl das Highlight des Anlasses. Wir erfuhren viel Interessantes über das 4000-Jahre-alte Handwerk und konnten auch einen Gerfalken, einen Wanderfalken sowie einen Uhu und Jungtiere aus der Nähe betrachten. Doch schon auf dem Hinweg gab es zwei besondere Erlebnisse: Im Egelsee konnten wir einen einheimischen Krebs beobachten und beeindruckend war auch die Begegnung mit einer Rehmutter und deren beiden Kitzen.